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Pippi findet einen Spunk

Juli 2017

Spunkalarm in Holzgerlingen

Spunk?  Nie gehört!  Wer am Sonntag im W3 zu Gast war, der weiß nun, was ein Spunk ist. Aber der Reihe nach. Die Jüngsten des Musikvereins Stadtkapelle Holzgerlingen führten ihr - inzwischen schon traditionell am letzten Sonntag vor Sommerferienbeginn gelegenes - Musical auf.


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Die beiden Musiklehrerinnen Steffi Krisch und Conny Schmors bereiteten diesmal musikalisch die Geschichte vom Spunk auf, den Pippi Langstrumpf verzweifelt sucht. Obwohl: Zu Beginn ist ja noch gar nicht klar, ob es die Spunk, der Spunk oder das Spunk heißt. Und so macht sich Pippi mit ihren Freunden Tommy und Annika und ihrem Äffchen Herr Nilsson auf die Suche. Auf dem Dachboden der Villa Kunterbunt finden sie nur Staub, altes Zeug und Gespenster. Zeit für ein Lied! Passenderweise ein Gespensterlied boten die von Steffi Krisch unterrichteten Flötenkinder und die von Conny Schmors unterrichteten Ukulelenspieler dar. Es konnte einen wahrlich gruseln. Annika hat dann die Idee, in der Bäckerei nach dem Spunk zu fragen. Ein Kopfschütteln der Verkäuferin machte dann jedoch auch dem Letzten klar, dass die Bäckerei keinen Spunk im Sortiment hat. Und dann regnet es auch noch! Wenn man aber das Regenlied kennt und singt, dann macht einem so ein bisschen Regen nicht viel aus.Zu allem Unglück begegnet Pippi dann der Tante Prusseliese und dem Fräulein Sander, die sie dazu überreden wollen, doch endlich die Schule zu besuchen. Wie dann jedoch im nächsten Lied zu hören war, wird Pippi krank, wenn sie nur an Schule denkt. Und wie könnte diese Krankheit heißen? Man ahnt es schon: Spunk! Das lässt Pippi beim Arzt abklären. Nur dumm, dass der von dieser Krankheit noch nie gehört hat. Enttäuscht, aber glücklicherweise gesund verlassen Pippi und ihre Freunde den Arzt. Und was hören Sie da aus der Ferne? Ein Piratenlied. Bedeutet das etwa, dass Pippis Papa sein Töchterchen besuchen kommt? Tatsächlich, er ist mit seiner ganzen, wilden Piratenbande im Anmarsch. Auch einen Kakadu hat er dabei. Und beim Lied vom Kakadu wurden die Zuschauer zum Chor! Ein dreistimmiger Kanon schallte durchs W3. Beim Holzsammeln für das Wiedersehenslagerfeuer findet dann einer der Piraten ein ganz komisches Tierchen. Keiner hat dieses Tierchen jemals zuvor gesehen. Und was passiert, wenn man etwas ohne Namen hat und ein Wort, von dem man nicht weiß, wozu es gehört? Na klar! Das passt doch wie die Piratenfaust aufs Seeräuberauge: Das Tierchen ist ein Spunk! Das muss gefeiert werden! Gefeiert wurden dann vom Publikum mit stürmischem Applaus das Engagement der beiden Musikschullehrerinnen Conny Schmors und Steffi Krisch, die virtuosen Darbietungen der mitwirkenden Kinder an den Ukulelen, Block- und Querflöten, die schauspielerischen und sängerischen Leistungen und der Funke von ansteckender Freude, der aufs Publikum übersprang.Ein krönender Abschluss von einem Jahr Musikunterricht! Und so konnte es zum Schluss zu recht heißen: „Tschüss und schöne Sommerferien“.


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